Abteilung
Rechtsberatung
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In den letzten Jahren hat die Anzahl an (grossen) Gruppenmandaten deutlich zugenommen. Inhaltlich sind dabei Themen betroffen wie Leerkündigungen infolge von Totalsanierung oder Abbruch einer Liegenschaft, massive Mietzinserhöhungen nach umfassenden Sanierungen oder enorm hohe Anfangsmietzinse bei Neuvermietungen. Gruppenmandate beinhalten mindestens zwei Mietparteien; als grosse Gruppenmandate gelten Mandate mit mehr als zehn Mietparteien.
Der MV Zürich engagiert sich bei grossen Gruppenmandaten auch auf politischer und medialer Ebene. Nachdem der MV Zürich 2023 das bisher umfangreichste Gruppenmandat mit insgesamt 185 einzelnen Mietparteien geführt hatte, gab es auch 2024 diverse grosse Gruppenmandate. Medial wirksam war und ist insbesondere der Fall der Sugus-Häuser, bei dem 105 Mietparteien kurz vor Weihnachten die Kündigung erhalten haben. Wie es in solchen grossen Fällen üblich ist, hat der MV Zürich auch hier sofort die Initiative ergriffen und alle Mieter*innen der Sugus-Häuser zu einer Versammlung eingeladen, um das Vorgehen und die Anfechtung der Kündigungen zu koordinieren. Mehrere Anwältinnen wurden mandatiert, den Fall zu betreuen.
Auch für das kommende Jahr ist der MV Zürich gewappnet, sich gegen Kündigungen, ungerechtfertigte Mietzinserhöhungen, massive Anfangsmietzinse und andere Ungerechtigkeiten zu wehren – mit allen Mitteln, die das Mietrecht zur Verfügung stellt.